Es war einmal

Tradition in Bewegung … seit 1882

Ein Gute-Laune-Hotel  … freundlich, fröhlich, ungezwungen, jung – jedoch altbekannt

trasparenza

Die Geschichte des Parkhotel Sole Paradiso

1876 zog unser Urgroßvater, Franz Ortner, mit seiner Frau in den neu erbauten, stattlichen Bauernhof an der Sextner Straße ein. Erst durch die Erbauung der Eisenbahnlinie Wien-Innichen-Meran und dank der rührigen Werbetätigkeit der Sektion Hochpustertal des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, wurde Innichen für den Fremdenverkehr richtig erschlossen. So kam es, dass unsere Urgroßeltern ihr Haus in den „Gasthof zur Sonne“ umwandelten. Die Eröffnung fand am Faschingssonntag, den 19. Februar 1882 statt. Schon damals kamen Besucher aus aller Herren Länder, so z.B. aus Krakau, Agram, Budapest, Petersburg, Wien, Paris und Rom. Unter den prominentesten Gästen befanden sich Graf Johann Alberti, K.K. Kämmerer, sowie Vincenzo Saporito, Abgeordneter im italienischen Parlament, als auch der Graf von Luxembourg im Sommer 1895.

Der Hotelprospekt von 1910 versprach „Sommerfrische in vollkommen ruhiger, staubfreier, idyllischer Lage inmitten von Wald und Wiesen. Neu renoviert. Elektrisches Licht, Wasserleitung in jedem Stockwerk mit vorzüglichem Trinkwasser. Schöner und schattiger Gastgarten mit Veranden und Glassalons“. Dazu „Wannenbäder“ und sogar eine „Dunkelkammer für Photoamateure“.

Zweimal war Ministerpräsident Alcide de Gasperi bei uns zu Gast. Seitdem haben wir viele andere Persönlichkeiten beherbergt, wie Susanna Agnelli und Renzo Imbeni, einstiger Bürgermeister von Bologna und Vizepräsident des Europäischen Parlamentes.
Im Sommer 2014 war Staatspräsident Giorgio Napolitano bei uns zu Gast. Er widmete uns folgende Zeilen: „È stato un piacere visitare, un luogo così significativo storicamente e rappresentativo del gusto e dell‘ arte dell'ospitalità altoatesina. Con i più vivi auguri, e ringraziamenti per la gentile accoglienza.“ (Welch’Freude einen historisch so charakterischen Ort zu besuchen, der die Südtiroler Gastfreundschaft in all seinen Facetten lebt. Hocherfreut bedanke ich mich für den warmherzigen Empfang.)

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